26 November 2016

Die kleine Hummel Bommel feiert Weihnachten - Kinderbuch Tipp



"Worum geht es eigentlich beim Weihnachtsfest?"
"Es geht um Geschenke!" ruft Fina Floh.



So wie Fina Floh, Freundin von Hummel Bommel, der kleinen Hummel, abrupt und voller Vorfreude auf Weihnachten die Antwort gibt, würde wohl ein Großteil der Kinder antworten, simmt's?




Doch worum geht es eigentlich bei dem lang herbeigesehnten Fest, von dem wir sagen, dass Kinderaugen glänzen und es gar nicht schnell genug gehen kann, bis in aller Eile die ersten Geschenke ausgepackt werden?


Um Besinnlichkeit inmitten einer hektischen Welt im Kaufrausch? Wohl eher nicht, wenn man als Elternteil der Wahrheit ins Auge sieht. Und der von Kugeln bespickte Weihnachtsbaum mit darunterliegenden Geschenken,  das alleine wäre es wohl auch nicht der einzige Grund, würden einige Eltern in einstimmigem Tenor behaupten.

Worum geht es uns dann und was vermitteln wir an Werten und Sinngehalten?

Das Kinderbuch Hummel Bommel feiert Weihnachten von Maite Kelly und Britta Sabbag nähert sich dieser Frage auf unglaublich anschauliche kindgerechte Weise, gespickt mit Witz und einer großen Portion Leichtigkeit und Lebensfreude. Und das Schönste daran ist: ohne zu bewerten und den Moralapostel zu spielen wird eine Geschichte erzählt. Rund um Hummel Bommels Freunde. Die kleine mit viel Liebe zum Detail illustrierte Insektenschar kann es kurz vor dem anstehenden Weihnachtsfest gar nicht erwarten, die Geschenke auszupacken. Wem kommt das nicht bekannt vor!

Worüber handelt das Buch? 

Nichts will so wirklich klappen. Auf dem Weg zu Hummel Bommels Nachbarschaft geht einfach alles schief. Frau Grille hat ihre Stimme verloren, Frau Marienkäfer öffnet die Türe in Rauchschwaden und läßt die Kekse verkohlen, nicht mal für Geschenke hat Herr Weberknecht Zeit und das Weihnachtsbäumchen, ein struppiger schiefer Geselle, zaubert zwar dem Leser ein Lächeln auf die Lippen, jedoch kann er die versammelte Schar nicht begeistern. So hat man sich das Weihnachtsfest nur in den wildesten Träumen vorgestellt. Jedoch bevor sich Frust und Resignation breit machen, nimmt die versammelte Truppe kurzerhand den Ablauf in die eigenen Hände, das Fest nimmt eine positive Wende und die Schar feiert das schönste aller Feste. Und das auch noch ohne Geschenke und dem sonstigen Trubel, der dazugehört.
Denn das Wichtigste an der Geschichte fasst Hummel Bommel in einfachen Worten und sehr prägnant zusammen: " Hauptsache, wir haben uns!"


Ein Zeichen zu setzen, sich zurückzubesinnen und Werte aufzuzeigen, ist für mich gerade in Zeiten des Massenkonsums und des Überflusses ein essentieller Bestandteil der Erziehung geworden. Die Botschaft des Buches ist simpel und emotional zugleich, und genau deshalb reiht sich das Buch als eines der außergewöhnlichsten und immer wieder gerne gelesenen in unser aus allen Ufern tretenden Weihnachtsbuchsortiment an vorderster Front ein.

Schön finde ich, dass das Buch sowohl für religiöse als auch für Menschen, die mit Glauben weniger am Hut haben, geeignet ist. Es spricht unsere zwischenmenschliche Ebene an, und gerade diese Beziehungsebene macht ein Weihnachtsfest zu dem Fest, an das wir uns alle gerne zurückerinnern. Sowohl Groß als auch Klein.



Ein herzliches Dankeschön geht an den Verlag ars edition, welcher mir  ein Exemplar dieses Buches zur Verfügung stellte!

P.S.: Schaut doch mal bei Hummel Bommels weihnachtlichem Gewinnspiel vorbei!








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22 November 2016

DiY Vintage Adventkranz mal anders


Der erste Adventsonntag steht vor der Türe. Kaum zu glauben, dass in nur wenigen Wochen das Jahr zu Ende geht! Und Zeit für uns, die Adventzeit mit einem Advent-DIY einzuläuten. Seit Jahren hat sich der Brauch eingebürgert, gemeinsam mit Kind zwar keinen traditionellen Adventkranz jedoch ein Adventgesteck wie dieses mit einer Baumscheibe oder diesen hier selbst zu dekorieren. Obwohl ich einen konventionellen Adventkranz aus Nadelgehölz nicht nur des Geruchs wegen sondern auch weil er Kindheitserinnerungen weckt, total gerne mag, kehre ich immer wieder zurück zu dieser Vintage-Schublade. Jene dürfte einst zur Aufbewahrung von Schneiderutensilien benutzt worden sein und ist essentieller Bestandteil einer kleinen Kommode, die in Fräuleins Kinderzimmer so manchen Mädchenaccessoires beinhaltet, jedoch diese Schublade ist derart sperrig, dass sie unbenutzt blieb. Somit sehe ich pünktlich zum Adventbeginn meine Chance gekommen, und freue mich schon darauf, die kleinen quadratischen Fächer zu befüllen. Hoch im Kurs stehen Naturmaterialien, die  oder auch der Garten, die immer wieder unabhängig von der Jahreszeit neben Fundstücken, die während eines Spaziergangs gesammelt werden, die besten Ingredienzien liefern.




Folgende Materialien kamen dieses Jahr zu Einsatz

rote Blüte des Essigbaumes 
Hortensienblüten getrocknet
Bockerl
Kunstschnee
Eicheln
Naturkugeln (Wald)
Nüsse
Weihnachtsbaumkugeln ohne Aufhänger 
silberner Glitzer (lose)




Um den Hortensienblüten einen besonderen Look zu verpassen, habe ich die Spitzen der Blätter mit Klebstoff beklebt und in losen Glitter getunkt. Mit dem Stiel in die Öffnung der Kugeln verpassen sie dem Adventgesteck einen Hauch Glitzer, der nicht zu überladen wirkt.






Kleinkindtauglich ist er, unser diesjähriger Adventkranz. Nachdem der Goldjunge tagsüber nur mehr ein einstündiges Mittagsschläfchen hält, bleibt nicht viel Zeit, um sich alleine kreativ zu betätigen. So entstand auch die Idee, die Kinder wenn möglich miteinzubeziehen oder kurze DiY-Einheiten tagsüber einzuplanen, während der Bube sich ausgiebig dem Spielzeug (oder dem Ladenausräumen :-) widmet. 

Speziell ältere Kinder Kinder können bereits beim naturkundlichen Sammeln der Materialien miteinbezogen werden, was bei unseren Basteleien den größten Stellenwert hat. Auch die Fächer können bereits von kleinen Kinderhänden befüllt werden, und das Resultat begeistert sowohl Groß als auch Klein!

Was ist euch denn am Liebsten:
Adventgesteck oder der klassische Adventkranz? Selbstgemacht oder doch gekauft?


Ich wünsche euch jetzt schon eine wunderschöne Adventzeit ohne Hektik und Stress!

Eure Tina







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17 November 2016

DiY Kamerainlet für Fjallräven Rucksack & Tutorial



Mit den handelsüblichen Kamerataschen beläuft es sich meist ähnlich. Sie sind zwar superpraktisch, jedoch hinken sie in Punkto Design etwas hinten nach. Für viele total belanglos, für Selbermacher mit DiY-Affinität ein Ansporn, etwas Eigenes zu schaffen oder etwas Bestehendes zu verschönern.


 So geschehen im Hause titantina. Da ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit auf der Suche nach einer passenden Tasche für meine Nikon DSRL bin, hatte ich einen spontanen Einfall, den ich auch sogleich in die Tat umsetzte.

Bestimmt ist euch der Trend um die nicht nur bei Outdoor EnthusiastInnen zum Kult erhobenen Kanken/Fjällräven Rucksäcke mit dem schlauen Füchlsein-Emblem nicht entgangen. Ob nun Trend hin oder her, und nein, das hier ist kein  Sponsored Post :-),  auch ich habe mich in das schwedische Kultteil mit der großen Farbenvielfalt verliebt. Und irgendwie muss ich gestehen, erinnert er mich Vintage-Liebhaberin immer irgendwie an den 70ies Style. Von der Größe her und auch aufgrund der Features und des outdoortauglichen Material erschien mir der Fjallräven Mini perfekt für den Einsatz als Kameratasche und als wettertauglicher robuster Begleiter für einen großen #naturelover wie ich einer bin,  jedoch mangelte es an einer sicheren Polsterung für die Nikon. Wäre doch ewig schade, wenn die Kamera auf unseren Ausflügen in die Natur über Stock und Stein kaputtgehen würde.
Ich fand es auch sehr entgegenkommend, neben allerhand Taschenkram (Wickeltasche etc.), welchen man als Mutter von  Kindern immer so mitschleppt, 2 Möglichkeiten des Tragens vorzufinden: entweder auf dem Rücken oder als Handtasche.





Jetzt musste nur noch ein weiches an die Innemaße des Rucksackes angepasstes weiches Inlet her, um die Kameratasche alltagstauglich zu machen und die Kamera sicher verstauen zu können. In nur wenigen Schritten habe ich ein Inlet ertüftelt, das den Transport im Rucksack ermöglicht und die Kamera von allen Seiten schützt.





Wie ihr das Tascheninlet in einfachen Schritten selbst nähen könnte, zeige ich euch heute!



Wir beginnen mit dem Boden. Das Schnittteil rechts auf rechts zusammenfalten. An beiden Längkanten zusammennähen und an der schmalen Seite eine Wendeöffnung lassen. Wenden und Schaumstoff hinengeben. Wendeöffnung entweder per Matratzenstich oder mit der Nähmaschine auf rechts zunähen. Fertig!



Weiter geht's mit dem Seitenteil. Längs mittig falten, mit der rechten Seite nach oben. Mitte markieren, 5mm vor dem Bruch Kletter feststecken und festnähen. Wieder mittig falten und Schaumstoffteile nebeneinander reihen. Die späteren Nähte, die dazwischen gesetzt werden, mit Stecknadeln markieren. Bis zur letzten äußersten Naht. Stoffteil umdrehen und die letzte Naht auch dort markieren. Kurz vor Ende der Naht wird der zweite Kletter angebracht.



Stoffteil rechts auf rechts legen und an den langen Kanten zusammennähen. Wenden. Beide Stofflagen direkt neben dem Kletter zusammennähen. Der erste Schaumstoff wird eingeführt. Wieder beide Stofflagen zusammennähen. So bis zum letzten Schaumstoff verfahren. Offene Kanten nach innen schlagen und Öffnung schließen. Fertig!



Ich wünsche Euch noch eine wunderschöne Novemberwoche und melde mich in Kürze mit einem etwas anderen Advent-DiY!




                                                       Machts's gut!


                                                            Eure Tina




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05 November 2016

13 Monate - Alltagsgeschichten mit Kleinkind



Seit dem letzten Post zum Thema Babyalltag ist inzwischen mehr als ein Monat vergangen. Der Goldjunge -inzwischen ein Kleinkind- befindet sich in einer gewichtigen Umbruchphase, mit allen Upds and Downs, jeder Menge Entdeckungsfreude und ein nicht enden wollendes Maß an Energie.




Mit dem Einsetzen des motorischen Schubes hat sich so viel, in jeglicher Hinsicht, getan, dass es nicht erstaunt, dass mit dem Wandel, dem Überfluss an Eindrücken und Erfahrungen, dem Können und Versagen, der Erkennen dessen, dass etwas nicht so funktioniert, wie man es gerne hätte (und vor allem in der Geschwindigkeit)  ein gewisses Maß an Frustration einhergeht.





Eine Notwendigkeit in der Welt des Menschseins, das mitunter viele Hürden und Lernprozesse mit sich bringt und einem Geduld abverlangt, mit der wir in der Erwachsenenwelt noch zu kämpfen haben. Ein Kind zu begleiten, ist aber nicht nur für die Kleinsten unter uns ein nicht enden wollender Lernprozess. Auch für uns Eltern ist es eine tagtägliche Herausforderung, unsere Balance zu halten zwischen freudigem Erleben und gefrustet sein. Wütend sein und im Glück zu schwelgen, und dabei mit beiden Gefühlslagen adäquat umzugehen, zu akzeptieren und zu reagieren, und dabei unseren Kindern ein Beispiel abzugeben, was mitunter wahrhaftig in gewissen Situationen ein nicht allzu leichtes Unterfangen darstellen kann, sind die 2 Seiten einer Medaille, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein können, aber bei genauerem Hinsehen so manche Parallelen ersichtlich machen. Denn: beide Emotionen liegen im Grunde ganz nah beieinander, was uns die Kleinsten immer wieder demonstrieren, wenn das Lachen nahtlos in ein Weinen übergeht! Kennt ihr, oder?




Etwas ganz Neues gesellte sich im 13. Lebensmonat dazu, was für mich als Mutter davor noch nicht in diesem Ausmass ersichtlich war. Ärger darüber, wenn etwas nicht so funktioniert, wie man es gerne hätte. Kennen wir doch alle, nicht wahr? Als der Goldjunge eine Spielzeuglokomotive im Kasten verschwinden ließ, und er diese kurz danach von dort nicht mehr herausbekam, folgte prompt ein lautstarker Wutanfall. Das, was ich ihm in solchen Situationen vermitteln kann, ist Verständnis über das Ärgernis, Ruhe zu bewahren und Gelassenheit vorzuleben. Und: auch Platz für uns als "negativ" bewertete Gefühle zu geben. Ich bin überzeugt davon, dass dies fürs Lernen der Jüngsten unter uns ein unabdingbarer Faktor ist, und die Früchte dieser zugegebenermaßen nicht immer einfachen Umgangsform mit konfliktbehafteten Situationen begleiten uns das ganze Leben.




Aber auch die Freude über eben Erlerntes und der Stolz über die ersten geglückten Schritte hat einen Zauber inne, den man gerne für immer festhalten würde!

Mit dieser herbstlichen Fotostrecke, die vor kurzem inmitten von buntem wilden Wein auf unserer Terrasse entstanden ist verabschiede ich mich ins Wochenende und wünsche euch ein schönes erstes Novemberwochenende!

Eure Tina







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29 Oktober 2016

Unsere ersten Babyschuhe - Attipas



Damals vor 6 Jahren, als das Fräulein ihre ersten Schritte pünktlich zu ihrem ersten Geburtstag wagte, war mir klar: solange es die Temperaturen erlauben, ist Barfußgehen nicht nur das Praktischste sondern auch das Gesündeste für die kleinen Füßchen.
Kinderschuhe mit fester steifer Sohle verhindern nämlich das Abrollen der Füße, sodass ein Großteil des Gewichtes auf der Ferse lastet, was wiederum das Gewicht auf die Außenkanten verlagert. Barfußgehen, und das ist wissenschaftlich erwiesen, wirkt einer Fehlstellung entgegen, und ist somit der beste und einfachste Schutz gegen Plattfüsse & Co.






Nichts vermittelt so hautnah die Bodenbeschaffenheit und gibt so sicheren Halt wie der nackte Fuß. Das Fräulein als Junikind war klar im Vorteil verglichen mit ihrem kleinen Bruder, der im September des Vorjahres das Licht der Welt erblickte. Wenn die Tage kürzer werden und die kühleren Temperaturen ein Barfußgehen nicht mehr ermöglichen, der sei also gut gewappnet, damit man so oft wie möglich die freie Natur mit all seinen Sinnen wahrnehmen und genießen kann.



Nach eingehender Recherche fiel die Wahl der Schuhe auf die ergonomischen Attipas von divata. Durch ihre extrem biegsame elastische dünne Sohle aus schadstoffgeprüftem Gummi, die zudem auch noch rutschfest und durch die Belüftungslöcher atmungsaktiv ist, erlauben die Lauflernschuhe dem Babyfuß ein Optimum an Bewegungsfreiheit, vor allem an den Zehen. Sehr positiv, denn der Goldjunge rollt nach wie vor seine Zehen nach innen, sobald ein Schuh in seine Sichtweite gerät, was ein Anziehen eines festeren Schuhes massiv erschwert!


Als positiv ist zudem zu erwähnen, dass sie erstens sehr leicht sind, kaum Platz beim Transport beanspruchen, und leicht an-und auszuziehen sind. Keine störenden Schnürriemen oder Klettverschlüsse. Ein wichtiges Kriterium, wenn man bedenkt, dass der Goldjunge tagtäglich ein regelrechtes Schreikonzert sowohl beim Wickeln und beim Anziehen/Ausziehen veranstaltet.
Die Schuhe ähneln im Grunde einer Socke, die jedoch pflegeleicht ist, gewaschen werden kann und rutschfest ist.




 Nebenbei sind die Attipas - wir haben uns für die kunterbunte Regenbogenversion entschieden -  auch ein wahrer optischer Hingucker, welche jedes Outfit aufpeppen und einen bunten Farbtupfer setzen. Ein unkonventioneller Babyschuh eben.




Wie dem treuen Leser wahrscheinlich aufgefallen ist, mußte für das Fotshooting anstatt des Goldjungen der entzückende Niklas herhalten, da sich der Goldjunge mit den ersten Schritten noch ein wenig Zeit lässt, und seine Krabbelphase perfektioniert :-)


Für die SchnäppchenjägerInnen unter euch: schaut doch mal im divata - Sale vorbei, da gibt es auch einige reduzierte Attipas Modelle!


Ich wünsche euch ein sonniges Herbstwochenende!

Eure Tina






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08 Oktober 2016

DiY Herbstkranz mit Physalis und Kräutern




Der Herbst hat dieses Jahr besonders lange auf sich warten lassen. Noch vor gut einer Woche wurden uns als Draufgabe für einen doch etwas kühleren Sommer als gewohnt ein paar heiße Sommertage beschert, was mich als Sonnenanbeterin natürlich mehr als gefreut hat. Während die Blätter des Nußbaumes auf unserer oberen Etage im Garten in sattem Gelb erstrahlten, verbrachten wir ein paar sommerlich angehauchte Tage im Sonnenschein. In der Hängematte baumelnd, barfuß im Sandkasten oder Naturmaterialien für ein herbstliches Mandala sammeln. Schaut unbedingt mal auf meinem Instagram vorbei, um euch über unseren Alltag am Laufenden zu halten!
Nachdem der Herbst in vollen Zügen mit plötzlichem unerwarteten Wetterumschwung begleitet von beinahe winterlichen Temperaturen, Einzug gehalten hat, war es Zeit, den Hortensienkranz gegen etwas Herbstliches einzutauschen. Gesagt, getan. Das Fräulein war wie immer drauf und dran, mir mit eifrigem Tatendrang zur Seite zu stehen. Physalis fand ich schon als Kind wunderschön, sei es wegen ihrer zarten Blüten oder wegen ihres knalligen Oranges. Sie sind für mich wie Kastanien, Nüsse oder Eicheln der Inbegriff des Herbstes, auch wenn sie bereits im August mit ihrem orangenen Blütentraum hierzulande bunte Farbtupfer in die Gärten zaubern.

Materialien:

Weidenkranz
Blumendraht
Zange
Kastanien, Physalis, Hagebutte
Bohrmaschine
Kräuter (hier: Rosmarin, Lavendel, Olivenkraut)
TIPP: es eigenen sich vor allem aromatische Kräuter, die einen intensiven Duft verströmen wie:
Salbei. Thymian, Majoran, etc.




Da ich meistens einen kleinen Racker entweder tragend auf dem Rücken oder in näherer Reichweite um mich habe, der drauf und dran ist, auf seinen noch etwas wackeligen zwei Beinen die Welt zu erkunden, sind einfache und kurze DIY-Projekte immer klar im Vorteil. Fortsetzungprojekte sind derzeit out, so auch wie Projekte, in denen Materialien zum Einsatz kommen, die schwer zu besorgen sind, oder für die Umwege in Kauf genommen werden müssten, so wie ein aussertourlicher Einkauf beispielsweise.

 Gemäß dem Motto: es macht Spaß, Kinder miteinzubinden und Materialien aus der Natur zu sammeln. So tankt man ganz nebenbei frische Luft, macht Bewegung und erspart sich eine Auszeit vor dem Fernseher! Sich kreativ zu betätigen sorgt ganz ungezwungen auch für zusätzlichen Lernstoff und wir lernen unterschiedlichen Pflanzen kennen!



So habe ich es gemacht:

 Kastanien mit einem passenden dünnen Bohraufsatz (Holz) durchbohren.
Abwechselnd Kastanien und Physalis auf einem Blumendraht durchfädeln und danach immer wieder durch das Geäst des Weidenkranzes durchfädeln, damit die Materialien auch gut halten und nicht zu weit durchhängen. Zum Schluss die Kräuter einzel
n stecken oder in kleinen Bündeln mit Draht umwickeln und im Geäst feststecken.

Fertig!



 Der Herbstkranz baumelt inzwischen schon auf dem Eingangstor, und ich bin echt begeistert, wie gut sich die Physalis trotz intensiven Regens in den letzten Tagen gehalten haben!

Was ist denn eure liebste Herbstbastelei? Welche Naturmaterialien mögt ihr am liebsten?


Wünsche euch ein schönes hoffentlich sonniges Herbstwochenende!

Eure Tina






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