18 Mai 2018

Wir lieben Bio! Nachhaltige Bodys von Tom & Jenny *Produktplatzierung

Nachhaltiger Body

Babys kann man im wahrsten Sinne des Wortes beim Wachsen zusehen! Viel zu schnell ist das Frühlingskind aus den ersten Kleidungsgrößen herausgewachsen.
Ein Mix aus Merinowolle und Bio Baumwolle stand bei uns bei den allerersten Kleidungsstücken hoch im Kurs. Ich fand es rückblickend betrachtet sogar extrem schade, dass ich nicht schon bei Fräulein und dem Goldjungen auf diese Kriterien in Punkto Babybekleidung geachtet hatte. Wir sind uns heute einig: es lohnt sich, in hochwertige Materialien zu investieren, denn sie sind nicht nur langlebiger sondern auch rein optisch viel ansprechender, verziehen sich nicht und sind neben erhöhtem Tragekomfort im Großen und Ganzen pflegeleichter.

Auf der Suche nach passsenden Babybodys, die idealerweise schlicht, unifarben, sprich einfach zu kombinieren sein würden und zu jeder Gelegenheit passen, bin ich auf Tom & Jenny gestoßen.

Im Vergleich zu herkömmlichen Bio-Bodys, die ja inzwischen Bestandteil des Standardsortiments jeder kommerziellen Handelskette zählen, unterscheiden sich diese Bodys grundlegend sowohl in der Qualität als auch im Produktionsverfahren im Vergleich zu kommerziellen Herstellern. Nicht zu vergessen, und für mich als Fair Trade Sympathisantin ein sehr ausschlaggebender Faktor: der soziale Aspekt. Wirft man einen Blick hinter die Kulissen, und beleuchtet vorherrschende Arbeitsbedingungen im Produktionsverfahren, dann wird einem augenscheinlich klar: Soziale Faktoren und Umweltbewusstsein werden groß geschrieben.




Die Idee 

Das Konzept der Bodys wurde genau von der Berufsgruppe mitentwickelt und konzipiert, die enormes Wissen nicht nur von Geburt sondern auch von den Bedürfnissen der Allerjüngsten unter uns bescheid weiß, Praxis mit Theorie vereint, und uns Mamas als erster Ansprechpartner für alle Belange in Punkto Baby dient: den Hebammen. So setzt sich das Team von Tom & Jenny neben erfahrenen Eltern sondern auch aus einer Kinderärztin und Hebammen zusammen.
Mehr über das Team könnt ihr hier nachlesen.



Soziale Nachhaltigkeit

Wie bereits erwähnt wird Nachhaltigkeit im Produktionsverfahren bei Tom & Jenny ganz groß geschrieben. Das Konzept, das auf fairen Handelsbedingungen beruht, punktet aber auch im Bereich sozialer Fairness, ein wichtiger Aspekt, den ich mit meinem Hintergrund als Ethnologin und aufgrund vieler Jahre Erfahrung im sozialen Bereich sehr schätze. Die innovative Idee basiert auch hier auf dem ganzheitlichen Konzept der Nachhaltigkeit.
Sind die Kleinen aus den Bodys herausgewachsen, können diese kostenfrei zugusten der Malteser Flüchtlingshilfe zurückgesendet werden. So haben auch die betreuten 25. 000 Familien eine Chance auf qualitativ hochwertige Kleidung. Gelebte Nachhaltigkeit auf beiden Seiten sozusagen!

Nachhaltige Produktion

Auch wenn ein Produkt ein Bio Siegel trägt, herrscht oftmals unter den VerbraucherInnen Ungewissheit darüber, woher genau die verwendeten Materialien stammen, und inwieweit das Kriterium "soziale Verträglichkeit" tatsächlich zu tragen kommt. Tom & Jenny's Produktionspartner Sekem hat sich seit 1997 auf dem globalen Fairtrade Markt in Punkto sozialer Fairness und nachhaltiger Produktion einen Namen gemacht.
Sekem, ein ägyptisches Unternehmen, das feinste Bio Baumwolle produziert, hat es sich zum Ziel gesetzt, auch im sozialen Bereich Maßstäbe zu setzen. Humanitäres Engagement kommt nicht nur in der Theorie zu tragen sondern wird in der Praxis gelebt, und so erhalten die MitarbeiterInnen neben gerechten Löhnen auch die Möglichkeit, sich beruflich weiterzubilden. Darüberhinaus unterstützt das Unternehmen Angehörige der MitarbeiterInnen durch den Ausbau von sozialen Strukturen wie Kindergärten, Schulen und medizinischer Versorgung.
Da das Vertriebskonzept zur Gänze ohne Zwischenhändler auskommt, können faire Löhne gewährleistet und der Preis der Bodys minimal gehalten werden. Für mich eine klare Absage an kommerzielles Wirtschaften und ein JA für gerechte Handelsbeziehungen, die uns Konsumenten noch dazu leistbare qualitativ hochwertige Ware ermöglicht.




Weniger ist mehr

Die Bodys bestechen durch schlichtes Design. In dem Überangebot an Bodys im kommerziellen Handel bleibt, wie ich finde, die Qualität und Einfachheit schnell mal auf der Strecke. Weniger ist mehr, so meine immerwährende Devise, und ich bin der Überzeugung, dass auch hier wieder der nachhaltige Gedanke zum Tragen kommen kann. Benötigt es tatsächlich so viele unterschiedliche Bodys in einer Größe, oder sind wir vielleicht schon übersättigt, was das Angebot an Farben und Designs betrifft?
Der schlichte weiße Body - bewusst im reduzierten Stil gehalten - ist nicht nur einfach zu kombinieren, sondern überzeugt mich auch in der praktischen Handhabung. Nichts geht über einen Wickelbody, denn es bleibt dem Baby das ungeliebte "Über-den Kopf- ziehen" erspart. Ein weiteres großes Plus: er kommt ganz ohne innen liegendes als kratzig und störend empfundenes Schildchen aus.

Puristische Designliebe - einfach bequem

Die Bodys von Tom & Jenny sind genial durchdacht, was die Verarbeitung betrifft. Es wird auf das Etikett am Nacken verzichtet, welches ich seit eh und je als sehr störend empfunden habe, da es an einer sehr sensiblen Körperstelle, dem Nacken, angebracht wird, und ich dadurch schon immer den Tragekomfort angezweifelt hab. Insgeheim stellte ich mir wiederholt die Frage: das Material des Bodys ist zwar in der Material-Zusammenstellung kaum zu übertreffen, aber warum wird bloß ein derart kratzendes Etikett an der Innenseite des Kragens angebracht? Denn ich finde,  es schränkt auch selbst als Erwachsener, und auch ob der Tatsache, dass dieses kratzende Stückchen Stoff für uns zu reiner Gewohnheit geworden ist, den Tragekomfort maßgeblich ein.

Hier hat Tom & Jenny für die Wickelbodys eine besonders raffinierte Variante erfunden. Das Etikett wird zwischen 2 Stofflagen am Vorteil des sich überlappenden Wickelteiles angebracht. An der Aussenseite befindet sich die kleine gelbe "Birne", das Markenzeichen von Tom&Jenny.
Als Besonderheit gelten auch die abgerundete Beinöffnung und die Flachnähte, also perfekt für optimalen Tragekomfort. Da ich Raglanärmel grundsätzlich sehr gerne mag, kamen mir diese Art von Wickelbody in Kombination mit diesen Features sehr entgegen.

Ein Kriterium, das mir auf Anhieb auffiel, war die besonders weiche Qualität und die Dehnbarkeit des Bio-Baumwollstoffes. Da wir beinahe zur Gänze ausschließlich mit den Bodys für jede Kleidergröße aus dem Tom & Jenny Abonnement auskommen, werden diese durch die vielen Waschgänge enorm beansprucht, jedoch tat dies sowohl der Optik als auch der Qualität und Tragekomfort keinerlei Abbruch. Der Body bleibt in Form, leiert nicht aus und das Weiß bleibt Weiß.

Da das Frühlingskind zu einem Zeitpunkt das Licht der Welt erblickte, als das gesamte Waldviertel mit Schnee bedeckt war, und winterliche Temperaturen auch noch im März an der Tagesordnung standen, war ich sehr froh darüber, dass der Body in Anfangsgröße 56 über einen Kratzschutz für die Hände verfügte. Dieser kann mit nur einem Handgriff über die keine Faust gestülpt werden. Viele kennen diesen Handschutz sicher von Outdoorbekleidung.




Aha Erlebnis

Bei meinen 2 älteren Kindern war der Kleiderschrank prall gefüllt mit Kleidung, jedoch hatte ich es damals noch nicht erkannt, dass weniger auch mehr bedeuten kann. Einige wenige gut sortierte qualitativ hochwertige Kleidungsstücke reichen definitiv aus, um die Babygarderobe zu füllen. Die längere Haltbarkeit spricht dafür, und vor allem die schlichte Ausführung, die ein einfaches Kombinieren ohne Kopfzerbrechen ermöglicht. Da wir mit den Bodys mehr als zufrieden sind, haben wir uns für ein Abo entschieden, was wiederum eine enorme Zeitersparnis bedeutet. Die Beschaffung muss nur ein Mal getätigt werden, und man ist im gesamten kommenden Jahr mit ausreichend Babybodys ausgestattet. Die Bodys werden je nach Größe an die jeweilige Saison angepasst, und je nachdem erhält man für die Sommersaison kurzärmelige und für die Wintersaison langärmelige Bodys. Sehr praktisch und ein enormer Kosten-und Zeitfaktor wie wir finden!




Mit dem Code titantina erhält ihr bei Tom & Jenny einen einmalig einzulösenden 
20%-Rabatt auf die erste Bestellung.



Macht es gut und startet gut ins Wochenende!

Eure Tina







Read more ...

11 Mai 2018

DIY Baby Musselin Pixie bonnet - Tutorial *




Wir lieben Musselin. Nicht nur, weil er ein absoluter Trendstoff ist, sondern weil er luftig und leicht ist. Das wohl wichtigste Kriterium: er besteht aus 100% Baumwolle. Kein anderes Material kann mit diesen Eigenschaften mithalten, und deshalb ist er mein unbestrittener Favorit für die warmen Tage in der Übergangszeit und für den Sommer.

Warum gerade Musselin 

In den letzten Jahren habe ich bereits eingehend dem Färben und Upcyceln von Windeln gewidmet, da sie in der Qualität des Stoffes dem Musselin kaum nachstehen. Aber da die praktischen Stoffwindeln momentan heiß begehrt und eigentlich IMMER Mangelware sind, habe ich erstmals zu  Doubleface Musselin gegriffen. Dieser erinnert zwar sehr stark an die Struktur der Spucktücher,
und besitzt auch die Eigenschaft, über einen sehr weichen und angenehmen Griff zu verfügen, jedoch ist er durch die Doppellagigkeit nicht mit einem herkömmlichen Mullstoff vergleichbar. Die Stofflagen sind durch eine spezielle Webtechnik punktuell miteinander verbunden,  und daher formstabiler als die ökonomischere Variante, die herkömmliche Stoffwindel.

Und wo kommt er eigentlich her?

Eine wichtige Frage, die ich mir mit den Jahren vermehrt stelle, denn wie meine Erfahrung zeigt, bedeutet Bioqualität ein eindeutiges Plus, nicht nur was den Tragekomfort betrifft, sondern es ist auch ein wichtiges Kriterium, wenn man die Langlebigkeit des Stoffes und somit des zukünftigen Kleidungsstückes in Betracht zieht.
Der Stoff, der aus weich gedrehten Fäden besteht, geht wegen der usprünglich verwendeten orientalischen Muster auf die Stadt Mosul im Irak zurück.
Musselin wurde ursprünglich im Orient und in Ostindien hergestellt. Die Produktion begann erst viele Jahre später in Deutschland, England, Frankreich und der Schweiz. Ende des 18. Jahrhunderts erlebte er seine Blütezeit, als Frauenkleider nach klassisch griechischem Vorbild primär aus weißem Musselin gefertigt wurden.



verlinkt: Kiddikram Sew Mini HAPPYrecycling grünernähen Ich näh bio

In dem heutigen Tutorial zeige ich euch, wie ich diese easy peasy absolut anfängertaugliche Wende-Zipfelmütze genäht habe. Sie ist passend für Babys von 1-3 Monaten bzw. noch älter, je nachdem wie groß der Kopfumfang des Babys ausfällt (in unserem Fall 36 cm mit 6 Wochen). Die Zipfelmütze ist durch das eingearbeitete Jersey Bindeband sehr variabel und passt sich auch wunderbar der Größe des Kopfes an. Bei uns ist die Zipfelmütze seit der Geburt im Einsatz und wird voraussichtlich auch noch über die Sommermonate hinweg passen.




Material

Innenstoff (hier: mit schwarzem Tee gefärbte Stoffwindel)
Aussenstoff (Bio Doubleface Musselin)
Jerseystreifen (optional: andere Stoffe)

Schnittmuster

Quadrat 15cm x 15 cm exkl. Nahtuzugabe





So habe ich es gemacht:


Außen-und Innenstoff im Bruch mit Nahtzugabe zuschneiden. Auf rechts im Bruch falten und eine Kante rechts auf rechts zusammennähen, so dass die anderen 2 Kanten offen bleiben. Dies gilt sowohl für den Innen-als auch für den Aussenstoff. Alle Kanten mit Zickzackstich versäubern. 


Aussenmütze rechts auf rechts in die Innenmütze stecken, und dabei darauf achten, dass die Kanten aufeinander treffen.
Rundherum absteppen, ausgenommen der Markierung an den Ecken (das Bindeband wird später hier durchgefädelt!). Auch auf eine Wendeöffnung im Nacken nicht vergessen. Wenden.


Untere Kante (Nacken) etwa 2 cm von der Kante von rechts absteppen- das wird der Tunnel, durch den in Folge das Bindeband gefädelt wird.
Band in der Länge von ca. aus Jersey zuschneiden. Optional kann natürlich auch aus denselben Baumwollstoffen ein  Band gefertigt werden, aber ich finde Jersey was den Tragekomfort betrifft viel angenehmer, und der Jersey bleibt an den Kanten unverarbeitet, da er sich einringelt. Mit Hilfe einer Sicherheitsnadel durchfädeln. Fertig!



Mit dem Tutorial verabschiede ich mich ins Wochenende!

Ich wünsche euch einen wundervollen Muttertag!



Eure Tina



*dieses Tutorial wurde frei von mir empfunden und dient ausschließlich für private Zwecke. Ein Verkauf von Produkten, die aus dieser Anleitung entstanden sind so wie die Weitergabe sind untersagt.



All meine anderen Upcycling Tutorials mit Stoffwindeln findet ihr übrigens hier:

Upcycling Tutorial Mädchen Sommertop, Färben mit Adzukibohnen
Babyset bestehend aus Stoffwindeln



Read more ...

05 Mai 2018

Mamalila -die nachhaltige Tragejacke *Werbung

Nachhaltige Tragejacke

Eine Tragejacke steht seit 9 Jahren auf der Liste meiner Baby&Kleinkind Grundausstattung ganz weit oben. Jedoch hat sie es, aus welchen Gründen auch immer, nie in meinen Kleiderschrank geschafft. Das Fräulein ist ein Junikind, und aufgrund der bevorstehenden Sommermonate verschob ich die Anschaffung immer auf die kältere Jahreszeit, behalf mir gelegentlich mit Oversize Jacken oder dickem Babyoverall, und als der Goldjunge im Herbst 2015 das Licht der Welt erblickte, standen wir meteorologisch betrachtet vor einer ähnlichen Konstellation, wobei wir in den ersten Lebensmonaten vorwiegend mit dem Kinderwagen unterwegs waren. Rückblickend betrachtet wäre eine Tragejacke jedoch ein unglaublich praktisches Basic für mich als Part-time Tragemama gewesen. Ich hatte nämlich auf unseren ausgedehnten Streifzügen durch die Natur bemerkt, dass es sich für mich nicht immer einfach gestaltete, auf die optimale Temperierung zu achten. Das Tragen des Babys, eingepackt in dickem Winteroverall, der allzu sehr auftrug, und zudem den Tragekomfort massiv einschränkte, war in den Wintermonaten und auch in der Übergangszeit keineswegs vorteilhaft, sondern ich empfand es immer umständlich und unpraktisch.



Bevor das Märzbaby das Licht der Welt erblickte, war es den Jahreszeiten zu verdanken, dass ich sowohl im September als auch im Juni gegen Ende der Schwangerschaft hin keine warme Umstandsjacke mehr benötigte. Erst die dritte Schwangerschaft ließ erneut die Überlegung aufkeimen, mir eine qualitativ hochwertige und robuste Jacke mit hohem Tragekomfort, die nicht zu dick auftragen sollte, und wenn möglich zusätzlich zur Funktion als Schwangerschaftsjacke auch noch als Tragejacke Verwendung finden sollte, zu leisten.

Da wir als absolute Naturliebhaber viel in Wald und auf Wiesen meist abseits von Wegen und Pfaden unterwegs sind, sollte sie auch dem Anspruch gerecht werden, robust, schmutzabweisend und praktisch in der Handhabung zu sein, sprich: unverwüstlich im Alltag mit Kindern, und ausgerichtet dafür, ein Allroundtalent zu sein.

So sind wir auf die nachhaltige Tragejacke von Mamalila gestoßen.



100% umweltfreundliche Materialien

Ihr wisst, Nachhaltigkeit wird im Hause titantina in allen Belangen groß geschrieben. Sei es, was im Speziellen Kindermode betrifft, und im Grunde unsere gesamte Lebensführung mit einschließt. Aus dem nachhaltigen Gedankengut heraus ist auch meine Liebe zu Upcycling Projekten entstanden. Ressourcen zu schönen und auf natürliche Materialien zurückzugreifen ist ein ganzheitliches Lebenskonzept, das wir an unsere Kinder ganz bewusst und mit viel Sensibilität bereits in jungen Jahren weitergeben.

Mamalila Tragejacken sind aufgrund des Einsatzes von Biomaterialien zur Gänze schadstofffrei, also bestens für Babys und Kleinkinder, die gerne mal Teile der Jacke anknabbern und in den Mund stecken, geeignet.

Neben Bio Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau wird anstatt gesundheitsschädlicher, teils sogar krebserregender Fluorcarbine (FC) wie neue Forschungen zum Thema ergeben haben, eine umweltfreundliche FC-freie Imprägnierung namens Bionic Finish Eco eingesetzt. Die Laminierung bietet eine Schutzschicht um den Mantel und gewährleistet Wind-und Wetterfestigkeit, ohne durch zu dicke Innenfütterung aufzutragen. Sie lässt Wasser abperlen und hält Wind ab. Zusätzlich halten speziell entwickelte FC-freie Membrane, welche in die Jacke als zusätzliche Isolationsschicht eingearbeitet wurden, die Jacke dicht. Herkömmliche Membrane aus dem Handel bestehen meist aus sogenannten PTFE Membranen, besser bekannt unter dem Namen Teflon oder Gore-Tex, die jedoch wie die Fluorcarbine unter Verdacht stehen, gesundheitsschädigende Wirkung auf unseren Organismus zu besitzen. Der umweltfreundliche und sogar recycelbare Sympatex Membran erfüllt den Öko Tex Standard und ist zudem hoch atmungsaktiv.

Mit der umweltfreundlichen Jacke kann unseren Outdoor Abenteuern also nichts mehr im Wege stehen!





Der Ganzjahres-Allrounder 


Der Mamalila Kurzmantel ist nicht nur besonders was die Materialzusammensetzung betrifft, sondern hat auch in Punkto Funktionalität einen ganz großen Vorteil gegenüber herkömmlichen Tragejacken: der 3-in 1 Mantel kann an die jeweilige Saison angepasst werden, da er so konzipiert ist, dass durch das mit innenliegenden Knöpfen verbundene Innenfutter im Handumdrehen aus einer Sommer- eine Winterjacke entsteht, und umgekehrt.




Das Innenfutter trägt nicht auf, und hat beim ersten Tragen im verschneiten Winterwald trotz der relativen Dünne dieser Schicht, für einen AHA Reflex gesorgt. Ehrlich gesagt war ich anfangs sogar etwas skeptisch, ob dieser Mantel den Minusgraden standhalten würde, zumal ich es gewohnt war, dicke, schwere Wintermäntel zu tragen. Die Mamalila Jacke kommt jedoch zur Gänze ohne Daunen aus. Sie besteht aus der veganen Alternative Thermore Aria, einer High Tech Wattierung aus recyceltem Polyestermaterial, welches durch seine unzähligen kleinen Luftpolster genauso warm hält wie die herkömmlichen Füllmaterialien, und noch dazu ohne schlechtes Gewissen in Punkto Tierquälerei hervorzurufen, die oft in Zusammenhang mit der kommerziellen Daunenproduktion gebracht wird.




In den letzten 2 Monaten der Schwangerschaft habe ich zusätzlich den seit 2018 erhältlichen Schwangerschaftseinsatz verwendet, und so hatte das wachsende Bäuchlein mit dickem Wollpulli darunter noch jede Menge Platz und ich die gewünschte Bewegungsfreiheit. Ein klarer Vorteil ist eben auch die Leichtigkeit des Mantels, wenn man bedenkt, dass es gegen Ende der Schwangerschaft hin bei jeglichem Anstieg ohnehin etwas mühsam wird, und man vielleicht sogar mit schweren Beinen und einem Kullerbauch, der schon kräftig "nach unten" zieht, zu kämpfen hat.

Da wir mit unseren 3 Kindern auf unseren Streifzügen immer so einiges mit uns mit herumschleppen, angefangen bei Proviant über Utensilien für unsere Picknicke im Grünen und zusätzliche Kleidung für die Kids, nicht zu vergessen mein Fotoequipment, kommt es mir sehr gelegen, dass die Tragejacke sowohl bei milden als auch bei kalten Temperaturen kaum Platz in Anspruch nimmt und als Zusatz im Gepäck nicht extra Volumen benötigt.


Nachhaltige Tragejacke


Nach längeren Überlegungen ob Vintage-Rosa oder doch lieber das neutrale khakifarbene Modell habe ich mich letztendlich für zweiteres entschieden. Aus dem simplen Grund: es erschien mir für unsere Erkundungen praktikabler, vor allem, wenn wir auch bei subotpimalen Bedingungen bei Wind und Wetter im Wald unterwegs sind, wo es mitunter passieren kann, dass sich eine matschige Kinderhand auf der Jacke verewigt. Kurzum: man sieht den Schmutz nicht so offensichtlich, und die Jacke ist leicht zu reinigen, da das Material von Grund auf schmutzabweisend ist und es Nässe abperlen lässt. Der leicht-A förmige Schnitt und die neutrale hochwertige Optik erlauben es natürlich auch, dass die Jacke zu vielen anderen Einsätzen herangezogen werden kann. Für mich ist die Jacke daher nicht rein für Outdooraktivitäten konzipiert, sondern sie ist auch ein Allrounder, was ihre Einsatzmöglichkeiten betrifft.

Die gute alte Frage: Und das ziehe ich dem Tragebaby an?


An kühleren Tagen in der Übergangszeit kommen wir ohne zusätzliche Lagen wie Baby-Overall aus, da eine äußere Schicht nicht nur die Trägerin/den Träger sondern auch das Baby beim Tragen warm hält, und so auch den Tragekomfort ohne zusätzliche Schicht darunter positiv beeinflusst. So reicht bei derartigen Witterungsverhältnissen eine schichtweise Bekleidung nach dem altbekannten Zwiebelprinzip von Body, wahlweise Strampler oder dünneres LA Shirt und für drüber eine Woll-Weste und dicke Socken/Babyschuhe auf jeden Fall aus.

An kälteren Tagen in den Sommermonaten reicht je nach Aussentemperatur ein Body, eine leichte Hose und wahlweise ein leichtes Shirt/ eine dünne Weste. Hier weiß die Trägerin/ der Träger am besten, auf welche Kleidungsstücke sie zurückgreifen kann.



Ein herzliches Dankeschön geht an Mamalila Tragejacken, die mir dieses tolle Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt hat!

Und für uns heißt es heute noch: auf in den Wald, und vielleicht werden wir ja bereits mit dem ersten Schwammerlfund dieses Jahres überrascht!

Ich wünsche Euch ein schönes erstes Mai Wochenende!

Eure Tina





Read more ...

24 April 2018

Mit Achtsamkeit durchs Wochenbett


Ein herzliches Hallo aus dem Hause titantina direkt im Anschluss an das Wochenbett!

Die Zeit der Ruhe nach dem Sturm, das erste zaghafte und manchmal auch von Emotionen gebeutelte Kennenlernen und Willkommenheissen unseres neuen Menschenkindes Anfang März ist wie im Fluge vergangen. Mein Wochenbett war geprägt von einer noch nie zuvor dagewesenen Sehnsucht nach Ruhe und dem Wunsch, jeden Moment des Kennenlernens in all seiner Einzigartigkeit zu genießen und bewusst wahrzunehmen. Sowohl bei einer Mehrfach- als auch bei einer Erstlingsmama kann der Wunsch nach einem erholsamen, ruhigen Wochenbett gleichermaßen auf Grenzen stoßen, denn es kommt wie immer auf die verfügbaren Gegebenheiten, die bestehende Familienkonstellation, die Möglichkeit, diese unerlässlichen unterstützenden Maßnahmen in seinem Leben realisieren zu können, und natürlich auch auf seine eigene Einstellung an. In meinem Fall war von Anfang an klar: ich werde mir zur Umsetzung meiner Wünsche Unterstützung holen, um das Wunder der Geburt zu genießen und den Sturm an Emotionen, die mit diesem gewaltigen Ereignis nicht nur bei der werdenden Mutter, als auch ihres gesamten nahem Umfeldes und insbesondere der Geschwisterkinder freigesetzt werden, in vollsten Zügen auszukosten. Dies alles mit liebenswerter und beinahe aufopfernder Mithilfe von Herrn W, der in dieser Zeit die Vorteile eines Papamonats kennenlernen durfte.


Reflexion: Geburtserlebnis Revue passieren lassen

Nach dem Erlebnis Geburt wird die eine oder andere mit einer Vielzahl an intensiven oft ambivalenten Gefühlen konfrontiert, je nachdem, welchen Verlauf die Geburt genommen hat, und wie das körperliche und seelische Empfinden zu dem Zeitpunkt ist. Sind wir zufrieden und schweben entzückt im Mamahimmel oder sind wir enttäuscht oder wütend auf das Erlebte. Hätten wir uns die Geburt anders vorgestellt? Sind wir mit falschen Erwartungen an die Geburt herangegangen, oder waren wir sogar überfordert damit? Hätten wir uns einen anderen Verlauf gewünscht, und haben wir sogar mit schmerzhaften Geburtsverletzungen zu kämpfen, die einem das momentane Leben zur Qual machen? Sich in Augenhöhe mit den Emotionen zu begeben, sie wahrzunehmen und in Folge sowohl Positives als auch Negatives anzunehmen, ist Teil der achtsamen Praxis, und trägt nebenbei positiv dazu bei, das Geschehene zu verarbeiten.

Eine wertschätzende Einstellung zu seinem Körper einzunehmen, der in den letzten Monaten bis hin zur Geburt Unglaubliches geleistet hat, alle positive Momente Revue passieren zu lassen und sie vielleicht sogar als wertvolles persönliches Erinnerungsstück auf Papier zu bringen, ist von unsagbarem Wert für Körper und Seele. Versuchen wir, auf das kleine aber so gewichtige Wort "aber" zu verzichten, und die Selbstkritik beiseite zu lassen, ist das bereits der erste Schritt zu einer veränderten positiven Anerkennung dessen, was wir in dieser bewegten Zeit erlebt haben.

Auch ein kommunikativer Austausch kann Balsam für die Seele sein. Gespräche mit einem lieb gewonnenen Menschen oder der bei der Geburt anwesenden Begleitperson können sehr heilsam sein, auch, um eine andere Sichtweise als die eigene auf das Geschehen zu erlangen. So erging es mir selbst im Gespräch mit der bei der Geburt anwesenden Hebamme, die zur Geburt folgende mich sehr überraschende und bewegende Worte fand:" Es war eine wunderschöne Geburt, du hast das so toll gemacht!"




Den Moment genießen - Mehrwert Slow Life

Im Zuge meiner  Schwangerschaftsvorbereitung, die auf Achtsamkeit ausgelegt waren, hatte ich bereits den Fokus auf Entspannung und Atemtechniken gelegt. Sie sollten mich bei meiner Geburt begleiten und hatten sich tatsächlich als unglaubliche Unterstützung erwiesen, und ich bin überzeugt davon, dass sie den anfangs verlangsamten Geburtsverlauf positiv vorantrieben, ohne mir all meine Kräfte ob der fortgeschrittenen Stunde zu rauben, und nicht in die totale Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit abzudriften. Im Rahmen der achtsamen Geburtsvorbereitung wurde ich mit dem Begriff der Hortikulturzeit vertraut. So wie die Natur ist die Geburt ebenso ein Teil davon, auch wenn wir in der industrialisierten Gesellschaft unseren Fokus auf Schnelllebigkeit setzen, uns allzu oft hetzen und vorantreiben. Multitasking ist in aller Munde, wir setzen uns unter Druck, und versuchen, alles unter einen Hut zu bringen, und das meist in kürzester Zeit. Die Hortikulturzeit ist da anders. Das wird uns spätestens dann bewusst, wenn wir das Wachsen und Gedeihen in der Natur unter die Lupe nehmen. Die Auseinandersetzung mit diesem Konzept kam mir persönlich während des Geburtsverlaufes zugute, indem ich mir immer wieder während des zögerlichen Voranschreitens der Geburt, ins Bewußtsein rief: " Es dauert eben so lange, wie es dauert." Und der Krankenhausalltag musste eben warten.

Den Moment genießen, Glücksmomente konservieren. Der erste weiche Hautkontakt mit dem Winzling, der erste Augenaufschlag, die feinen Härchen an den Ohren, die verrunzelten kleinen Finger mit den bereits langen Fingernägeln...Glücksmomente konservieren und die Einzigartigkeit eines kleinen Lebewesens zu erleben ist Achtsamkeit par excellence. Vielleicht werden wir uns dadurch bewusst, dass das Neugeborene gar nicht so hilflos erscheint wie wir glauben! Höchstwahrscheinlich ist es schon in der Lage, unglaubliche Kräfte zu mobilisieren, um an die Brust heranzukommen und den Kopf in Richtung Nahrungsquelle zu bewegen.

In dem Bewußtsein, wie schnell diese erste Lebenszeit verfliegt, fällt es uns nicht schwer, uns mit all unseren Sinnen dem zu widmen, was uns gerade den Atem raubt: der Zauber der ersten Lebensstunden!




Selbstfürsorge

Mini Auszeiten für Mama sind ein Segen für Körper und Geist. Und sie haben auch einen essentiellen Nebeneffekt: sie kommen dem gesamten Umfeld zugute. Wenn man an Auszeit in der anfänglichen Babyzeit denkt, dann machen sich vielleicht bereits Anzeichen von Skepsis breit, a la "wie kann ich mir eine gezielte Auszeit nehmen, wenn der Säugling noch keinen Tag/Nachtrhythmus hat?" oder -sofern es sich um eine stillende Mama handelt - "Auszeit und Stillen, das ist doch nicht miteinander vereinbar?" Und doch sage ich: ja, das kann funktionieren! Denn ich spreche nicht von zeitlich ausgedehnten Auszeiten, sondern von diesen Mini-Auszeiten über den gesamten Tag verteilt. Setze ich den Fokus neben Baby und Familienleben nicht ausschließlich auf Haushalt und all den Verpflichtungen, die damit in Verbindung stehen, bleibt mir auch während der Schlafpausen eines Neugeborenen Zeit, um mich einer kleinen aber feinen Miniauszeit zu widmen. Auch wenn es nur eine Tasse Tee oder Kaffee ist, die ich bewusst und in aller Ruhe genieße, oder ein paar Seiten aus einem Buch. Eine andere gute Alternative: ich verbinde Angenehmes mit Alltäglichem und der oft so verpönten Hausarbeit, indem ich zum Beispiel Wäsche aufhänge während im Hintergrund meine Lieblingsmusik laufen lasse. Auch während des Stillens bleibt immer Zeit für das Meditieren und Atemübungen, und so fängt man 2 Fliegen auf einen Schlag.

Einfach gesagt: ich tue da, was mir gut tut, und aus dem ich Kraft schöpfen kann. Damit ich aus dem verinnerlichten TUN Modus austreten kann, und es mir selbst erlaube, passiv zu sein.




Achtsame Körperpflege

Wir sind gewohnt, den Vorgang des Wickelns und des anschließenden Anziehens des Babys so rasch wie möglich umzusetzen. Bei so manchem Baby (OK, ich kenne nur ganz wenige, die diesen Prozess sehr entspannt über sich ergehen lassen) endet er in einem Schreikonzert, und auch beim Anziehen lässt das Baby seinen Unmut seinen freien Lauf. Und wir? Klar, wie reagieren darauf gewöhnlich mit Stress und gesteigertem Tempo, mit dem einzigen Grund: der leidigen Situation ein Ende zu bereiten. Jedoch hat mir die Erfahrung gezeigt, dass es sich auch hier lohnt, einen Weg der Sanftheit und Achtsamkeit auszuprobieren. Auf sanftem Wege kann der tagtäglich wiederkehrende Prozess der Körperpflege unter Einbindung von bestimmten Ritualen wie Bauchmassage mit gut riechenden Babyölen die Bindung fördern, und salopp gesagt, es tut beiden Seiten gut, und vielleicht kehrt sogar der erhoffte Wohlfühlfaktor ein, und beide Seiten sind entspannt. Utopie und reine Theorie? ich sage: einfach ausprobieren! Und vielleicht wird durch ein behutsames und bewusst verlangsamtes An- oder Ausziehen der Wickelort zu einem Highlight in der Begegnung mit dem Kind.




Nimm dir Zeit

Nicht nur wir Eltern sind es, die den neuen Erdenbürger sehnlichst erwarten. Auch unser nahes Umfeld fiebert mit. Die einen entspannter die anderen wiederum machen den Eindruck, als würden sie es schon gar nicht mehr erwarten können. Vielleicht gibt es diejenigen, die immer und überall up-to-date sein wollen, dies auch einfordern, oder wiederum andere, die mit all ihren Kräften mithelfen wollen, die neue Situation gemeinsam zu meistern, und dabei -wir kennen sie alle- gut gemeinte Ratschläge erteilen.
 Und auch wenn sich die oder der eine oder andere auf den Schlips getreten fühlt, lohnt es sich, diese besondere Zeit mit all jenen zu teilen, mit der man eine vorurteilsfreie kritiklose Beziehungen hegt, denn diese sind es ausnahmslos, die einem gut tun, und einem Kraft verleihen. Vielleicht stresst uns allein der Gedanke an diese eine Person derart, dass ich das erste Kennenlernen intuitiv auf einen späteren Zeitpunkt verlege, denn es ist OK, wenn mein Gefühl mir dazu rät, mich keiner potentiell  streßbehafteten Situation auszusetzen.

Die Eingewöhnungszeit ist eine derart intensive Zeit, die die bisherige Familienkonstellation auf den Kopf stellt und die mitunter bei Geschwistern nicht ohne Konflikte und vermehrten Dramen abläuft. Umso wichtiger ist es, einen ruhigen, entspannten Raum für die ersten Begegnungen zu schaffen, auch im Sinne von Beziehungen zu allen anderen Verwandten und Bekannten. Es erfordert viel Zeit und Raum für die bestehende Familie oder das neue Elternpaar, sich dem neuen Erdenbürger zu widmen, und natürlich auch viel Geduld und Verständnis für die gravierend veränderte Lebenssituation. Gerade dann, wenn sich bereits ein weiteres kleines Kind im Familienverband befindet.
                                In diesem Sinne: Nimm dir getrost so viel Zeit wie du benötigst!


Digital Detox

Social Media hat es in sich. Einerseits verbindet es Gleichgesinnte auf virtueller Eben, andererseits löst es unweigerlich eine oft subtile Form von Abhängigkeit aus. Eine Beobachtung, die bei mir besonders in der Schwangerschaft einen fahlen Beigeschmack aufkommen ließ.  Es machte sich der Wunsch breit, ein paar Tage offline zu sein, um nicht permanent an den Gedanken (durchwegs positiver Natur!) an den digitalen Inhalten festzuhängen. Sie beflügelten zwar meine Kreativität, übten andererseits auch eine gewisse Art von Druck in mir aus, denn sie spornten mich unentwegt zu neuen kreativen Ideen an. Diese gewonnenem Impulse und deren Umsetzung
hatten bis dahin mein Leben abseits des Familienlebens immer mitgestaltet, und es ist nicht zu verleugnen, das sie mit der Zeit einen zentralen Stellenwert eingenommen hatten. Jedoch haben sie sich auch als Zeiträuber erwiesen und ich habe mich bewusst dazu entschieden, sie in dieser ganz besonderen Zeit des Wochenbetts beiseite  zu lassen bzw. sie komplett einzustellen. Innerhalb von nur wenigen Tagen meines eigenen digitalen Detoxplanes wurde mir bewusst, wie belanglos diese alltäglich gewordene Routine im Vergleich zu dem ist, was gerade in MEINEM Leben passiert. Und es ist plötzlich ganz simpel, im Hier und Jetzt zu bleiben. Zu genießen und nicht permanent an Ideen zu feilen, die im Hinterkopf auftauchten.






























Hinterlasst mir gerne einen Kommentar, welche Ideen ihr für das Wochenbett liebgewonnen habt!

Wurdet ihr mit Tipps und Ratschlägen aus eurem Umfeld konfrontiert, die ihr rückblickend anders handhaben würdet?
Was ist euch persönlich wichtig: kommunikativer Austausch mit euren Verwandten und Bekannten so rasch wie möglich oder seht ihr es so wie ich: eine Verschnaufpause einlegen und eine ruhige Umgebung schaffen?

Meine Ideen zum Wochenbett gehen übrigens in Kürze in eine nächste Runde, und ich habe einige praktische Helferleins für das Wochenbett gesammelt.



Eure Tina




Read more ...

12 April 2018

DIY Baby Reinigungsöl - lieberlieblich

Ein kurzes Hallo aus der Babypause, liebe LeserInnen!

Während ich mich voll und ganz dem Märzbaby und der intensiven und zugleich wundervollen Zeit zu fünft widme, möchte ich die Gelegenheit nutzen, Euch heute mit einem Gastbeitrag zu überraschen. Die Protagonistin von heute, Sabine, widmet sich auf ihrem erfrischend kreativen Blog lieberlieblich neben Green Lifestyle dem Thema Naturkosmetik aus nah & fern, und passend zu meiner Babypause hat sie heute ein ganz besonderes Baby- DIY in petto!

Weniger ist mehr

Wie ihr wisst, spielt Minimalismus in unserem kunterbunten Familienleben eine gewichtige Rolle, auch wenn der Begriff rein auf einrichtungstechnischer Ebene gesehen, ein von mir bewundertes jedoch nicht realisierbares Ideal darstellt. Auch sehen wir uns als absolute Befürworter von dem "weniger ist mehr" Gedankengut, das auch vor Themen wie Körperpflege bei Babys und Kindern nicht Halt macht. Wie einige von euch wissen, benutzen wir, und damit meine ich vom kleinsten bis hin zum größten Familienmitglied im Hause titantina, seit mittlerweile knapp 2 Jahren fast ausschließlich Roggenmehl für die Haarwäsche, Mandelöl für die Jüngsten und Olivenöl für unreine Haut. Kurzum, wir gehen sehr sparsam mit dem Einsatz von im Handel erhältlichen Kosmetika und Produkten zur Körperpflege um. In der heutigen konsumorientierten Welt ein Zeichen zu setzen und aufzuzeigen, dass man mit einfachen natürlichen Mitteln auch ohne Einsatz von chemischen Zusatzstoffen auskommt und nebenbei sehr effektive Wirkung erzielen kann, die auch noch praktisch umzusetzen ist, klingt für viele utopisch. Ja, wir sind eben Gewohnheitstiere, aber manchmal lohnt es sich, Neues auszuprobieren, denn Naturkosmetik eignet sich auch ohne größeren Aufwand zu betreiben, perfekt zum Selbermachen.


Lieber Natur als Chemie

Sabines DIY zu Babys Körperpflege kommt wie gerufen, denn zum ersten Mal wurde ich bei meinem dritten Kind von Anbeginn an mit dem Thema irritierte, extrem empfindliche Babyhaut im Windelbereich konfrontiert.

Als erfahrener Profi in Sachen Naturkosmetik teilt Sabine heute  mit uns ihr Baby-DIY, und ich bin überzeugt davon, dass nicht nur ich als 3-fach Mama von ihrer Anleitung profitieren kann, aber lest am besten selbst!



         Baby on Board!



r zarte Babyhaut gilt: Weniger ist mehr! Da gerade der Windelbereich bei Babys sehr beansprucht sein kann, möchte ich euch ein Reinigungsöl zum Selbermachenr euren kleinen Liebling vorstellen.

Babyhaut ist äußerst empfindlich und die Kinderhaut entwickelt erst mit dem 6. Lebensjahr ihre volle Funktionsfähigkeit. Babys reagieren empfindlicher auf Kälte oder Wärme, da ihr Unterhautfettgewebe noch nicht vollständig entwickelt ist. Der Säureschutzmantel ist noch nicht stabil, die Reizempfindlichkeit ist erhöht. Die noch sehr dünne Babyhaut braucht also besonders achtsamen Schutz und eine milde Pflege.
Bitte verwendet nur hochwertige Rohstoffe für euer Baby. Manche Babys reagieren auch auf bestimmte Öle oder Pflanzen, selbst wenn diese eine sehr milde Wirkung haben. Manche ätherischen Öle sollten für Babys und Kleinkinder gar nicht verwendet werden und generell ist ein sparsames Anwenden ratsam.
Um Irritationen oder sogar Entzündungen der Babyhaut im Windelbereich vorzubeugen, möchte ich euch ein Rezept für ein sanftes Reinigungsöl mit Kamille und Ringelblume vorstellen. Das Reinigungsöl wird auf ein Tuch oder einen Waschlappen aufgetragen und damit kannst du dann die Haut sanft reinigen.





Los gehts mit dem  Baby Reinigungsöl: 

Was ihr benötigt:

r einen warmen Ölauszug benötigt ihr eine Schüssel für das Wasserbad und eine Schüssel für das Pflanzenmaterial, welches ihr dann in das Wasserbad stellt. Ebenso benötigt ihr ein Tuch oder einen Kaffeefilter zum Abseihen, eine Waage sowie ein Gefäß r euer fertiges Öl. Desinfiziert  alle Arbeitsmaterialien, das erhöht die Haltbarkeit und schützt vor Verunreinigungen (Ich reinige vorab mit Alkohol 70%, in der Apotheke erhältlich).

Und hier ist das Rezept:

100 g Ringelblumenölauszug
100 g Kamillenölauszug
40 g Mandelöl

So wirds gemacht:

Zu Beginn stellt ihr beide Ölauszüge her. In einer Schüssel bedeckt ihr eine Handvoll getrocknete Ringelblumen mit Mandelöl und stellt sie ins Wasserbad. Das Wasser sollte nicht kochen, nur gelegentlich blubbern. Lasst nun deinen Ölauszug 2-3 Stunden am Herd ziehen. Genauso wie ihr den Ringelblumenauszug gemacht habt, stellt ihr auch den Kamillenblütenauszug her. Die Öle seiht ihr dann durch ein Tuch oder einen Kaffeefilter ab. Füllt nun beide Ölauszüge mit dem restlichen Mandelöl in einen Pumpspender ab.


Die Anwendung:

Das Reinigungsöl könnt ihr mit der Pumpflasche einfach auf ein Tuch oder einen Waschlappen auftragen und ruck-zuck ist euer kleiner Schatz wieder sauber!

  
Habt ihr Interesse an Naturkosmetik, DIY und Green Lifestyle? Ich freue mich wenn ihr meinen Blog lieberlieblich besuchst!

Alles Liebe,
Sabine




Read more ...

25 Februar 2018

Babypause-Schwangerschaftsrückblick und Off time




                                                         
In Kürze wird uns das Märzbaby überraschen, und wir sind schon gespannt, ob aus dem Märzbaby doch noch ein Februarbaby werden wird...die Schwangerschaft war rückblickend eine sehr intensive Phase in meinem Leben, die ich um nichts in der Welt missen möchte. So ähnlich und doch so verschieden, verglichen mit meinen 2 vorherigen Schwangerschaften. Parallelen, die sich sichtbar machten, aber auch ein gravierender Unterschied, der mich durch die gesamte Schwangerschaft hindurch begleitet hat: das intensivere Wahrnehmen von Emotionen an mir und auch meine Wahrnehmungsfähigkeit des Babys im Mutterleib waren deutlich erhöht. Die ersten Kindsbewegungen nahm ich bereits relativ früh in der 15. Schwangerschaftswoche wahr. Man vergleicht diese oft mit schmetterlingshaften sanften Bewegungen, die auch ich erstmalig deutlich wahrnehmen konnte.

Gefühlschaos


Dieses Gefühl von Leichtigkeit war jedoch nicht ident mit meinem Erleben am Anfang der Schwangerschaft, welche geprägt war von starken Empfindungen, die sich nur mit Mühe zwischen Hoch und Tief einpendelten, begleitet von starker Übelkeit und psychischem Erschöpfungszustand, der, so wie ich im Nachhinein feststellte, nicht von ungefähr kam: eine Mischung aus Selbstzweifel, körperlichen Ursachen wie Hormonumstellung und das Resultat aus belastenden Situationen, die ich schlichtweg in der Frühschwangerschaft unterschätzte - da zu diesem Zeitpunkt nichtwissend und nichtsahnend von meiner Schwangerschaft - manövrierten mich in eine intensive Phase, in der ich mich in einer konträren Gefühlswelt wiederfand. Erst als sich das Gefühlschaos legte, wichen negative Glaubenssätze den positiven, und ich fühlte regelrecht, wie meine Kräfte zurückkehrten.

Wandel der Glaubenssätze

 Ich hatte mich langsam aber doch von den Strapazen der sengenden Hitze im Elba-Urlaub erholt, und ich nahm allmählich wahr, dass ich ein kleines Wunder in meinem Bauch trug. Dass all meine Ängste und Zweifel in Bezug auf das dritte Kind unbegründet waren, und dass wir es schaffen würden. Ich begann mich im Laufe der Schwangerschaft auf bereits erprobte jedoch in Vergessenheit geratene Praktiken, die mich zur Ruhe kommen ließen zu konzentrieren, und ich spürte, dass sie mir extrem gut taten. Sie schenkten mir inmitten des Alltages Kraft und Energie. Und das Beste daran war: ich konnte die Kinder miteinbeziehen in meine wiederentdeckte Routine. Sowohl das Fräulein als auch der Goldjunge waren drauf und dran, meine Achtsamkeits,-und Yogaübungen mit mir zu teilen, und ich bin überzeugt davon, dass wir alle gemeinsam, jeder auf seine Art und Weise, davon profitierten.


Having a break - low media Level


So sehr ich die positive Interaktion mit Gleichgesinnten der Community auf Social Media schätze, so häufig wird mir immer wieder bewusst, wie weit sie den Menschen abdriften lässt vom eigentlichen Leben, wenn einmal ein gewisses Maß überschritten wird, und ich mich am Ende des Tages besinne, wieviel Zeit ich auf digitalen Plattformen verbracht habe. Ein gewisses Maß an Selbstreflexion ist hier von Nützen, damit man sich in dem Gewirr an zugegeben größtenteils positiven und bezaubernden Eindrücken nicht verliert. Der virtuelle Raum übt unbestritten mit all seinen bunten und vielfältigen Facetten eine Faszination aus, hat aber zugleich einen etwas abschreckenden Charakter, wenn man bedenkt, dass er zugleich eine gewisse Abhängigkeit erzeugen kann. Und ein Abhängigkeitsverhältnis produziert Druck, der jedoch seinen Ursprung nicht in der virtuellen Plattform an sich hat, sondern er wird von uns selbst produziert. Deswegen erachte ich es als so unglaublich wichtig und zugleich bereichernd, hin und wieder Abstand zu gewinnen, auf Distanz zu gehen und die Dauerbeschallung durch Medien so gering wie möglich zu halten, auf ein lowest Level zu reduzieren. Genau in dem einen Moment, wenn ein neuer Lebensumstand eintritt, der unsere ganze Kraft, Energie und Aufmerksamkeit erfordert, dann ist es für mich Zeit, mich für eine Weile in mein Schneckenhaus zurückzuziehen.

Warum?

Um ganz bei mir sein zu können, und jeden Moment des Wunders Geburt und der Ankunft eines neuen Menschenleben bewusst und uneingeschränkt zu erleben, ohne wenn und aber, und ohne Pläne für die Zukunft schmieden zu müssen. Ohne mir Gedanken machen zu müssen, welche Fotostrecke nun als nächstes dran ist, und wann ich wohl den nächsten Post online stellen werde. Zahlen und Fakten treten zurück und werden für eine gewisse Zeitspanne irrelevant. Willkommen in der Hortikulturzeit.

Nach meiner geplanten Babypause bin ich in wenigen Monaten auch schon wieder zurück, und freue mich, euch in neuer Frische und mit neuen Ideen á la titantina hier auf dem Blog zu inspirieren, und Einblicke in unseren neu gewonnenen Familienalltag geben zu können!

                                                                 Bis dahin alles Liebe!



Eure Tina






Read more ...